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Blick zurück.

Während mein Herz vor Freude eine Runde fliegt, weil Matthias Schweighöfer gerade in mein Ohr trällert, betrachten meine Augen ein wenig enttäuscht meine Lesebilanz für das bisherige Jahr. Es geht mir nicht um die Anzahl der gelesenen Bücher – es geht mir mehr darum, dass ich feststellen muss, dass es erschreckend wenig  (für mich persönlich!) gute Bücher gab in diesem ersten Halbjahr.

Der Großteil meiner gelesenen Bücher war einfach mittelmäßig. Nicht herausragend aber auch nicht so schlecht, dass ich abgebrochen hätte. Es gab aber durchaus auch welche, die ich abgebrochen habe und es gab auch welche, die ich pausiert habe.


Meine Lichtblicke:

3 Bücher. 6 Monate. Weiterlesen Blick zurück.

Rezensionen · English · 4 Bücherbärlis

{REVIEW} A Quiet Kind of Thunder by Sara Barnard

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What’s it about?

Steffi doesn’t talk, but she has so much to say.
Rhys can’t hear, but he can listen.
Their love isn’t a lightning strike, it’s the rumbling roll of thunder.

Steffi has been a selective mute for most of her life – she’s been silent for so long that she feels completely invisible. But Rhys, the new boy at school, sees her. He’s deaf, and her knowledge of basic sign language means that she’s assigned to look after him. To Rhys, it doesn’t matter that Steffi doesn’t talk, and as they find ways to communicate, Steffi finds that she does have a voice, and that she’s falling in love with the one person who makes her feel brave enough to use it.

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Immer diese „Erwachsenenliteratur“…

Jugendbücher SIND richtige Bücher.

In den Köpfen mancher Leute hat sich aber das Klischee festgesetzt, dass das nur jene Bücher sind, die man unter Belletristik einordnen kann. Jugendbücher – das sind ja noch keine „echten“ Bücher. Diese wundervollen – Achtung: Ironie! – Menschen würden dir dann am liebsten einen historischen Schinken in die Hände drücken à la „Das ist was G’scheites!“. Lesen und lesen lassen – oder wie war das? Meistens kommen diese lachhaften Aussagen von Personen, die sich nur so a bissl mit Literatur auskennen und keine Ahnung haben, wieviele verschiedene Genres eigentlich auf einen warten würden, wenn man sich wahrhaftig die Mühe macht, diese auch zu entdecken! Und, ich wiederhole: Jugendbücher sind definitiv keine geringere Literatur als historische Romane. Ich habe es schlichtweg satt, dafür belächelt und nicht als Leserin komplett ernst genommen zu werden, wenn ich sage, dass ich hauptsächlich Jugendbücher lese. Und NEIN Herrgott noch mal, ich lese nicht solchen Kindergartenkram wie „Gregs Tagebuch“ – wobei das höchstwahrscheinlich viele annehmen.

Mein Hirn will mir als Krönung der ganzen Misere nun auch noch ständig einreden, doch mal was G’scheites zu lesen. Diese „Erwachsenenliteratur“ eben – Bücher, die man in der Abteilung der Jugendbücher nicht aufliegen sieht. Weil sie dort nicht hingehören.

Ich war lange Zeit gar nicht bereit dafür, mich überhaupt in die Nähe der Erwachsenenliteratur zu wagen. Metaphorisch als auch physisch gemeint. Denn – ob du mir glaubst oder nicht – ich war, was Altersbegrenzungen angeht, immer sehr sehr strikt. Ist das Buch ab 14, lese ich das Buch erst mit 14. Mittlerweile sehe ich das nicht mehr so streng wie früher (Ich erinnere mich zurück an Zeiten, in denen ich wie blind zur Kinderbuchabteilung gerannt bin, weil ich die anderen Bücher nicht sehen wollte. Völlig ausgeblendet wurden die Bücher ab 14 von mir als 12jährige. Und wenn sie noch so schöne Cover hatten, ich habe mich nicht mal getraut, den Klappentext zu lesen…) und wage daher mittlerweile ab und zu doch gerne einen Abstecher zur Belletristik. Auf zur Entdeckung neuer Genres!

Und was soll’s – ich kann dir ja mal zeigen, was mich aus diesem Bereich der Literatur anspricht und was ich folglich gerne lesen würde. Denn auch wenn ich mich nicht aktiv nach solchen Büchern umsehe – begegnen tun sie mir ja schließlich doch:


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Le Petit Prince

Ich spreche kein Französisch.

Kein Geheimnis, habe ich schon öfter erwähnt. Ich mochte Frankreich nie besonders – Französisch als Sprache selbst hatte mich übrigens auch nie besonders interessiert. Alles klingt wie ein Einheitsbrei – Streitgespräche sind von Liebesbekundungen durch die Sprachmelodie kaum unterscheidbar … bis dann „Nur ein Tag“ von Gayle Forman kam. Und so metaphorisch und bescheuert das auch klingen mag – es war wirklich so, als hätte dieses Buch einen Schalter in mir umgelegt. Es gibt die Zeit vor dem Buch und dann gibt es die Zeit nach dem Buch. Seither bin ich der Sprache einfach verfallen – und ja, ich warte auf den Tag, an dem ich mein Croissant unter dem Eiffelturm essen werde. (Und nur gaaanz eventuell ist dieses Vorhaben ein Punkt auf meiner Liste der Dinge, die ich einmal im Leben erlebt haben möchte.)

Worauf ich hinaus will? Ich bin sturköpfig und was Bücher angeht manchmal sehr speziell. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass ich „Der kleine Prinz“ auf Französisch lesen will. Und das werde ich. Aus diesem Grund liegt jetzt hier neben mir die Fremdsprachentextausgabe von Reclam.

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Allgemein · Filme & Serien

{OFF TOPIC} Serienempfehlung

Ich liebe Serien. Ich bin ein wahrer Serienjunkie. Ernsthaft. Ich bin auch noch nach 13 Staffeln Grey’s Anatomy ein Riesenfan dieser Serie. Begonnen hat meine Obsession damals vor gut drei Jahren mit The Vampire Diaries – seither bin ich kaum zu halten… 😉

Und heute stelle ich dir eine meiner allerliebsten Serien vor. Jede Folge ist ein Wahnsinn. Bisher hat mir (beinahe) jede Folge Tränen in die Augen getrieben – dieser Serie geht mit ihrer Ehrlichkeit und Authenzität einfach unter die Haut!

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