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Rezension zu „Paris, du und ich“ von Adriana Popescu

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Inhalt:

Romantik pur hatte sie geplant – eine Woche Paris bei ihrem chéri Alain. Doch angekommen in der Stadt der Liebe, muss die sechzehnjährige Emma feststellen, dass Alains »Emma« inzwischen »Chloé« heißt und sie selbst nun dumm dasteht: ohne Bleibe, ohne Kohle, aber mit gnadenlos gebrochenem Herzen. Ähnlich down ist Vincent, dem kurz vor der romantischen Parisreise die Freundin abhandengekommen ist, und den Emma zufällig in einem Bistro trifft. Zwei Cafés au lait später schließen die beiden Verlassenen einen Pakt: Sich NIE wieder so heftig zu verlieben. Und nehmen sich vor, trotz allem diese alberne Stadt der Verliebten unsicher zu machen, allerdings auf ihre Art. Paris für Entliebte – mit Chillen auf Parkbänken, Karussellfahren auf alten Jahrmärkten, stöbern in schrägen Kostümläden. Doch ob das klappt: sich in der Stadt der Liebe NICHT zu verlieben?

(Quelle: cbj Verlag)


Angaben zum Buch:

Autorin: Adriana Popescu
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 25.7.2016
ISBN: 978-3-570-17232-2
Format: Paperback
Preis: 14,99€ (D) / 15,50€ (A)
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Meinung:

Es ist merkwürdig. Merkwürdig fantastisch oder auch fantastisch merkwürdig.
Ich war NIE ein Fan von Frankreich. Ich kann nicht genau beschreiben warum – vielleicht einfach deshalb, weil irgendwie JEDER diese Stadt liebt. Aber irgendwie ging der Flair der Stadt der Liebe an mir vorbei. Beinahe. Denn kaum habe ich „Nur ein Tag“ gelesen, war ich plötzlich nicht mehr ganz so abgeneigt dieser Metropole gegenüber. Und was soll ich sagen … „Paris, du und ich“ hat mich dazu gebracht, dass ich am liebsten dort WOHNEN würde! Ich will ins Künstlerviertel, zu „Shakespeare and Company“, will mit einem pinken Regenschirm und bunten Socken durch kleine, verwinkelte Gassen schlendern, will mir mit Croissants, Baguettes und Macarons den Bauch vollschlagen, … ❤

Kurzum – dieses Buch ist ein Traum. Es kommt selten vor, dass mich ein Buch so in den Bann zieht, weil einfach ALLES perfekt zusammenstimmt. Als Leser hat man das Gefühl, als würde man Paris spüren. Als würde man selber in Paris sein und neben und mit Emma diese wundervolle Stadt erkunden!

Auch wenn ich kein Wort Französisch spreche – man fühlt sich gleich noch mehr Teil der Geschichte, wenn man die Kapitelüberschriften, die sowohl französisch als auch deutsch dastehen, laut ausspricht. UND ES IST SOWAS VON EGAL, OB MAN FRANZÖSISCH SPRECHEN KANN … ODER EBEN NICHT! (Vincent… Ich fühle mit dir!)

Man fliegt regelrecht durch die Seiten, jedes Wort trifft einen mitten ins Herz! Vor allem auch deshalb, weil die Charaktere so sympathisch und wahrhaftig sind. In jedem von ihnen findet man sich selber ein bisschen wieder – alle Reaktionen, alle Taten, alle Worte waren nachvollziehbar!

Emma – ein Mädchen mit großen Träumen, die alle greifbar sind und meinen oftmals sehr ähnelten! Ihre Liebe zur Literatur, ihre Körpergröße *hust sie ist sogar noch zwei Zentimeter größer als ich hust*, ihre Sprachgewandtheit… Können wir bitte beste Freundinnen werden?! 😉 ❤

Aber auch die Männer in diesem Buch sind absolut spitze!

Vincent, mein neuer Bookboyfriend No.1! Meine Güte, dieser Junge hat mein Herz im Sturm erobert! Schon beim ersten Zusammentreffen war es um mich geschehen! KÄÄÄÄSE!!!
Er ist außergewöhnlich – nicht nur deshalb, weil er immer wunderbar bunte Socken trägt! Seine Eigenarten und Witze, seine erfrischende Unternehmungslust, seine Ehrlichkeit und Verletzlichkeit – all das macht ihn zu jemand ganz besonderem!

Durch Vincent lernen wir auch Jean-Luc kennen. Ein weiterer Charakter, den man vom ersten Augenblick an mag! Obwohl er „nur“ ein Nebencharakter ist, sticht er durch außerordenliche Tiefe heraus – er bekommt so viel Platz in der Geschichte, wie ihm gebührt! Und seine weisen Sprüche sollten einen dieser Motto-Sprüchekalender zieren!

Fazit:

Dieses Buch führt zu AKUTEM Fernweh…

Den wundervollen, einnehmenden und herzerwärmenden Schreibstil und die wundervoll ausgearbeiteten Charaktere brauche ich nicht auch nochmal zu erwähnen, oder? 😉

🐻 🐻 🐻 🐻 🐻 Bücherbärlis!

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6 Kommentare zu „Rezension zu „Paris, du und ich“ von Adriana Popescu

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