Rezension zu „we all looked up“ von Tommy Wallach

We All Looked Up von Tommy Wallach

Inhalt:

Was wäre, wenn ein riesiger Asteroid durchs All Richtung Erde trudeln würde und man eventuell nur noch zehn Wochen Zeit hätte, um all seine Wünsche und Hoffnungen in die Tat umzusetzen? Peter, Eliza, Anita und Andy müssen sich kurz vor dem Schulabschluss genau dieser Frage stellen. Ihnen bleiben zehn Wochen, um all ihre Hoffnungen und ihre Herzen in die Waagschale zu werfen, denn vielleicht, vielleicht, ist es die einzige Zukunft, die sie haben. In diesem existentiellen Carpe-Diem-Szenario stellt sich für den Sunnyboy Peter ebenso wie für die ehrgeizige Anita die Frage, was für sie wirklich zählt, und auch der sorglose Andy und die fatalistische Eliza mit ihrer Nach-mir-die-Sintflut-Haltung müssen zum ersten Mal ernsthaft ihr Leben überdenken.

(Quelle: cbj Verlag)


Angaben zum Buch:

Autorin: Tommy Wallach
Originaltitel: We All Looked Up
Übersetzerin: Henriette Zeltner
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 08.03.2016
ISBN: 978-3-570-40342-6
Format: Klappenbroschur
Preis: (D) 12,99€ oder (A) 13,40€
Hier kommst du zum Buch!


Meinung:

Dieses Buch ist etwas ziemlich Besonderes. Monatelang bin ich darum herum geschlichen. Hab es immer wieder in die Hand genommen, darin geblättert und dann doch wieder zurück ins Regal gestellt. Aus Angst, dass mir doch irgendjemand diese eine Ausgabe, mit der ich schon seit Monaten liebäugle, wegschnappt, habe ich mir das Buch dann eines Tages doch gekauft.

Kaum angefangen zu lesen, war ich Feuer und Flamme – bin in der Geschichte versunken, habe mich in die Grundidee verliebt und die Charaktere liebgewonnen.

zitateEs kam ihr so vor, als hätte man sie aufgefordert, die Luft unter Wasser so lange wie möglich anzuhalten, und nachdem sie endlich alle Weltrekorde gebrochen hatte und an die Oberfläche schwimmen wollte, um ihren Preis entgegenzunehmen, da stellte sie fest, dass das Wasser über ihr inzwischen zugefroren war.

we all looked up, Seite 55

Und dann musste ich das Buch schulstressbedingt für über vier Wochen beiseite legen…

Als ich wieder zu lesen begann, waren mir die Charaktere plötzlich nicht mehr so sympathisch wie zu Beginn. Das lag besonders daran, dass sie sich im weiteren Verlauf der Geschichte nun zum Teil in eine – für mich persönlich – negative Richtung entwickelt haben.

Gegen Ende hin nahm diese doch größtenteils recht seicht dahin plätschernde Story wieder an Fahrt und Spannung auf, die dann in einem ziemlich dramatischen, action- und tränenreichen Schlussteil endete, der mich sehr berührt hat.

Recht schnell abgehandelt wurde jedoch der Tod eines Protagonisten, der mir sehr am Herzen liegt. Zudem war mir anfangs nicht einmal klar, dass er überhaupt gestorben war, weil die „Sterbeszene“ eindeutig genug Spielraum für ein positives Ende gelassen hätte. (Warum sterben auch immer die Charaktere, die ich am liebsten mag?!)


Fazit:

Hast du dich selber schon öfter gefragt hat, was du noch tun wollen würdest, wenn das Ende der Welt kurz bevor stünde – dann gefällt dir dieses Buch sicher!
Wir tauchen ein in die Köpfe der Jugendlichen, die noch so viel vorhaben, so viel erleben wollen – weil sie dachten, sie hätten noch alle Zeit der Welt.
Ich bin mir sicher, dass sich jeder das ein oder andere Mal selbst in ihren Gedanken und Sehnsüchten wiederfindet!

Weil dieses Buch jedoch einen ziemlich schwachen Mittelteil hat und die Charaktere sich zum Teil recht negativ entwickelt haben, vergebe ich

🐻 🐻 🐻 Bücherbärlis!

 

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4 Kommentare zu „Rezension zu „we all looked up“ von Tommy Wallach

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