„Das Spiel des Schattenprinzen“ | Ein Interview mit den Autorinnen Anika Lorenz und Julia Zieschang

Am 18. September erschien der Fantasyroman Das Spiel des Schattenprinzen im Lago Verlag – der Roman ist ein Gemeinschaftsprojekt der Autorinnen Anika Lorenz und Julia Zieschang. In diesem Interview verraten die beiden, worum es in ihrem Roman geht, wieso sie ihn gerne mit „Tribute von Panem trifft Alice im Wunderland“ anteasern und wie die Zusammenarbeit so für sie war. Eine kurze Leseprobe bekommst du übrigens auch, ich habe die beiden nämlich nach ihrem Lieblingszitat gefragt!


Worum geht es in „Das Spiel des Schattenprinzen“? Beschreibt euren Roman doch jeweils in drei Sätzen!
Anika L.: Sechs Auserwählte werden in die Welt aus Schatten und Licht gebracht und gezwungen, am Spiel des Schattenprinzen teilzunehmen. Es erwarten sie nervenaufreibende Rätsel, gefährliche Partien und todbringende Schattenwesen, aber noch bedrohlicher sind die Teilnehmer selbst. Wem kann man vertrauen, wenn es nur einen Gewinner geben kann?

Julia Z.: Es geht um ein tödliches Spiel, in dem es viel zu gewinnen, aber noch mehr zu verlieren gibt. Es lauern gefährliche Schattenwesen innerhalb der Partien, aber es gibt auch ganz viel Wundervolles außerhalb zu entdecken. Die Bewohner der Welt aus Schatten und Licht sind außergewöhnliche Gestalten in schillernden Maskeraden.

Wer ist der Schattenprinz? Wieso veranstaltet er wiederholt dieses grausame Spektakel, bei dem für die Teilnehmer*innen alles auf dem Spiel steht?
Julia Z. und Anika L.: Der Schattenprinz ist einerseits der Erbe des Throns von der Welt aus Schatten und Licht und hat andererseits die Aufgabe des Spielleiters von seinem Vater übernommen. Zusammen mit den Schattenwesen hat er Freude daran, die Menschen in den Partien versagen zu sehen. Für ihn sind sie nichts weiter als Spielfiguren, deren Handlungen er bestimmt.

Ihr teasert Das Spiel des Schattenprinzen an als „Tribute von Panem trifft Alice im Wunderland“ – könnt ihr mehr darüber erzählen?
Anika L.: Ganz wie in der Reihe Die Tribute von Panem müssen mehrere Jugendliche an einem tödlichen Spiel teilnehmen. Da sich nur für einen – den Gewinner – der sehnlichste Wunsch erfüllt, herrscht zwischen den Spielern ein verbitterter Konkurrenzkampf. Zugleich besitzt die Fantasiewelt groteske, aber auch wunderschöne Elemente, die dir das Gefühl geben, inmitten des Wunderlands aus den Geschichten von Lewis Caroll zu sein.

Julia Z.: Es geht um tödliche Spiele in einem magischen viktorianischen Setting mit skurrilen Gestalten.

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Ein Interview mit Julia Zejn über das Zeichnen und ihre Graphic Novel „Drei Wege“

Julia Zejn ist freiberufliche Comiczeichnerin und Illustratorin aus Leipzig. Die Graphic Novel „Drei Wege“, ihr Debüt, erschien 2018. Drei Jahre später folgte mit „Andere Umstände“ ihre zweite Graphic Novel. In diesem Interview berichtet sie über ihr kreatives Schaffen und den Entstehungsprozess von „Drei Wege“. Am Ende verrät sie außerdem, welche Graphic Novel mensch unbedingt gelesen haben sollte!


Wie sind Sie denn eigentlich zum Comiczeichnen gekommen? Was bereitet Ihnen daran am meisten Freude?

Julia Zejn: Es ist wahrscheinlich die Standardantwort, aber ich habe als Kind schon viel gezeichnet, ohne dass mir bewusst war, warum. Später war das Zeichnen dann ein Mittel, um Ideen auszudrücken und Geschichten zu erzählen. Im Studium habe ich das zuerst in Form von Animationsfilmen umgesetzt und bin dann zum Comiczeichnen gewechselt.

Woher holen Sie sich die Inspiration für Ihre Zeichnungen?

Julia Zejn: Ich schaue sehr viele Filme und Serien und lese Comics und Romane. Und ich versuche, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, die Dinge zu beobachten und Situationen aufzuschnappen.

Gibt es Themen, die sich durch all Ihre Werke ziehen? Und andere, denen Sie sich in Zukunft noch gerne widmen würden?

Julia Zejn: Emanzipation in verschiedenen Bereichen, sei es als Frau, von der Familie, von der Schicht, in der man aufwächst, und von gesellschaftlichen Normen.

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Eine Handvoll Sommerneuzugänge | 7 vom SuB

…eine kleine Reise in die Vergangenheit:

Ich tippe diesen Beitrag, während mir die letzten Strahlen der Sommerabendsonne ins Gesicht scheinen. Den Bücherstapel neben meinem Bett erreichen sie nicht mehr – mein SuB wächst unaufhaltsam. Einige Exemplare, die sich erst seit Kurzem darauf befinden, stelle ich dir heute vor.

Kleiner Disclaimer vorneweg: Die Bücher habe ich allesamt – mit Ausnahme des letzten – gebraucht gekauft. Ich bin nämlich großer Fan davon, Bücher Second Hand zu erwerben!


Die Bücher im Überblick:

  • Straßburg, Gottfried von: Tristan – Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch (Band 1)
  • Handke, Peter: Die linkshändige Frau
  • Kutscher, Volker: Der nasse Fisch (Gereon-Rath-Reihe Band 1)
  • Schirach, Ferdinand von: Verbrechen
  • Mora, Terézia: Die Liebe unter Aliens
  • Dicker, Joël: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
  • Jandl, Ernst: Laut und Luise

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12 für 2022

Im vergangenen Jahr habe ich 27 Bücher gelesen. Vorgenommen hatte ich mir 12, ich bin also sehr happy, dass ich mehr als doppelt so viele gelesen habe! (Davon waren übrigens 15 Unilektüren.)
Falls es dich näher interessiert: Ich verlinke dir hier mal den Instagrambeitrag, in dem ich dir die gelesenen Bücher präsentiere.

Für 2022 hätte ich mir passenderweise 22 Bücher raussuchen können, aber wenn ich realistisch bin, schaffe ich wahrscheinlich nur wieder etwa halb so viele – Unilektüren nicht miteinberechnet – in meiner Freizeit im nächsten Jahr (über mehr freue ich mich natürlich!). Auf Twitter und Instagram hab ich unter dem Hashtag #12für2022 auch schon einige andere Blogger*innen entdeckt, die sich gleich viele wie ich vornehmen. (Den Hashtag #22für2022 gibt’s aber natürlich auch!)

Mich auf nur 12 Bücher festzulegen, fiel mir richtig schwer, mein SuB ist mittlerweile doch schon so hoch, dass ich eine ziemlich große Auswahl hab. (Bücher sammeln und Bücher lesen sind eben zwei verschiedene Hobbys…)


Hier nun also die 12 Bücher im Überblick, die ich mir für ’22 vornehme:

  1. Sohail, Mehwish: Like Water In Your Hands
    Weil ich Mewa schon lange auf Insta folge, ist ihr Debütroman natürlich ein Must-Read!
  2. Rooney, Sally: Normal People
    Wurde mir von einer Freundin empfohlen, deren Lesegeschmack ich blind vertraue – und außerdem will ich endlich die Serie schauen!
  3. Hoover, Collen: It Ends with Us
    Wer meinen Blog und/oder Instagramaccount schon länger liest, weiß, dass ich (die meisten) Colleen-Hoover-Bücher absolut vergöttere!
  4. Coelho, Paulo: Veronika beschließt zu sterben
    Ich hab einmal ein sehr eindrückliches Zitat aus diesem Buch gelesen – seither will es mir nicht mehr aus dem Kopf gehen.
  5. Bender, Aimee: The Particular Sadness of Lemon Cake
    Das Buch steht ungelogen seit 8 Jahren auf meiner Leseliste, 2022 will ich’s endlich lesen!
  6. Black, Holly: The Cruel Prince
    Ein Jugendbuchklassiker, den ich bislang nicht gelesen hab – will ich jetzt auch bald ändern, weil ich immer wieder auf booktok darüber stolpere.
  7. Schwab, V. E.: The Invisible Life of Addie LaRue
    Wurde eine Zeit lang auf booktok total gehypt, jetzt bin ich super neugierig drauf.
  8. Quinn, Julia: An Offer From a Gentleman
    Band 2 der Bridgerton-Reihe war eins meiner Highlights in 2021 – selbstverständlich also, dass ich Band 3 auch lesen möchte.
  9. Harkness, Deborah: Shadow of Night
    Band 1 der Trilogie sowie Staffel 1 der Serie fand ich grandios – kann’s also kaum erwarten, weiterzulesen/weiterzuschauen! (Ich verlinke dir hier mal meinen letzten Beitrag, in dem ich dir von den besten Büchern der letzten Jahre berichte – Band 1 der All-Souls-Trilogie ist hier natürlich dabei.)
  10. Wells, Benedict: Spinner
    Steht schon eine ganze Weile in meinem Bücherregal, ich glaube, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um es zu lesen.
  11. Henry, Emily: Beach Read
    Dafür wurde ich auch durch booktok angefixt – der Klappentext klingt jedenfalls schon mal super vielversprechend!
  12. Lessing, Gotthold Ephraim: Minna von Barnhelm
    „Nathan der Weise“ ist bislang das einzige Werk von Lessing, das ich gelesen habe – das will ich schleunigst ändern, weil ich durch eine Vorlesung zum Thema „Aufklärung und Bewusstseinskultur“ wirklich neugierig auf andere Werke aus seiner Feder geworden bin.
Wie schön ist denn bitte der Buchrücken und das Cover von Like Water In Your Hands?
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Das Beste aus der letzten Zeit | Leseempfehlungen Teil 1

Es ist an der Zeit, dass ich mal wieder einige Buchempfehlungen mit dir teile! Ich stell dir heute also die Bücher vor, die mich in den vergangenen blogfreien Jahren begeistern konnten. Das ist jetzt quasi sowas wie ein Lesehighlightsbeitrag im XXXXL-Format (weil 2018, 2019, 2020 und 2021 auf einmal) – deshalb wird’s auch zwei Blogbeiträge dazu geben, alles andere würde den Rahmen sprengen. Dich erwartet ein bunter Mix an Büchern aus den verschiedensten Genres! Viel Spaß beim Lesen!


Klassiker

„Nora – Ein Puppenheim“ von Henrik Ibsen und „Schachnovelle“ von Stefan Zweig waren zwei Werke, die auf der Leseliste für die mündliche Matura standen. Ich nenne sie an dieser Stelle, weil mir beide außerordentlich gut gefallen haben!

Beide Werke hallen auch jetzt, Jahre, nachdem ich sie gelesen habe, noch in mir nach. Es kommt also nicht von ungefähr, dass ich mir vor einiger Zeit gleich vier weitere Reclam-Heftchen von Ibsen zugelegt habe. („Die Frau vom Meer“ habe ich bereits gelesen und ebenfalls sehr gemocht!)

Hast du vielleicht einen Buchtipp von Stefan Zweig für mich? In „Sternstunden der Menschheit“ hab ich schon mal reingelesen, das hat mich aber ehrlicherweise nicht wirklich für sich begeistern können. (Apropos begeistern können… Die Neuverfilmung von „Schachnovelle“ ist richtig gut gelungen!)


Fantasy

„A Discovery of Witches“ von Deborah Harkness habe ich gelesen, nachdem ich die erste Staffel zum Buch geschaut hatte. Die Serie basiert zwar auf dem Buch, ist aber eher eine sehr freie Adaption. (Sehr zu empfehlen übrigens!)

Das Buch erzählt die Geschichte der Historikerin – und Hexe – Diana Bishop. Als ihr in der Oxford Bodleian Library ein verzaubertes Manuskript zur Alchemie in die Hände fällt, interessieren sich plötzlich die verschiedensten Kreaturen für sie – unter ihnen der Vampir Matthew Clairmont…

Deborah Harkness‘ Buch hat mich unfassbar gut unterhalten – trotz der hohen Seitenanzahl (718 Seiten) gab es kaum Längen, die Geschichte liest sich spannend. Ohne zu viel vorwegzunehmen – Dianas Geschichte ist eine ganz besondere, denn zwischen gefährlichen Intrigen und Verfolgungsjagden bleibt immer noch Platz für eine Prise Romantik!


„Outlander – Feuer und Stein” von Diana Gabaldon verfolgt das Leben von Claire Randall. Claire wollte eigentlich nur zweite Flitterwochen mit ihrem Ehemann Frank in Inverness, Schottland, verbringen – der 2. Weltkrieg hatte sie kurz nach ihrer Heirat wieder getrennt gehabt. Stattdessen wird sie durch einen magischen Steinkreis ins Jahr 1743 katapultiert, wo sie nicht nur Franks Vorfahren Jonathan Randall in die Hände fällt, der ihrem geliebten Ehemann ums Haar gleicht. Nur knapp entkommt sie einer Vergewaltigung, weil sie von einem Schotten entführt wird, wodurch sie beim Clan der Mackenzie landet. Unter ihnen lebt James Fraser – ein junger Mann, der ihr Herz noch in ordentlich viel Aufruhr versetzen wird.

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Ein Spaziergang entlang der Salzach…

Viel zu lange hat es gedauert, bis ich mich so richtig in Salzburg verliebt habe. Es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick – eher so auf den siebundsiebzigsten, achtundsiebzigsten… Ich verbringe so viel Zeit in dieser Stadt, dass ich ihre Schönheit nur mehr am Rande wahrnehme. Aber wenn man entspannt entlang der Salzach spaziert, die Sonne einem dabei ins Gesicht scheint und man breit übers Gesicht strahlt, weil man sich so wohlfühlt, dann sieht man so einiges ein bisschen klarer:

Salzburg ist eine super schöne Stadt!

Die Gelegenheit habe ich also genützt, um endlich mal meine neue Kamera in der Stadt auszuprobieren. Hier ein paar Aufnahmen, die erst gestern bei strahlendem Sonnenschein entstanden sind!

DSC00512 „Ein Spaziergang entlang der Salzach…“ weiterlesen

libriabella liest Klassiker #2

Kaum zu glauben, vor nun mehr über einem Jahr habe ich mit meinem Vorhaben Klassiker zu lesen gestartet. Kleiner Spoiler vorweg: Es war nicht sehr erfolgreich.

Gelesen habe ich bisher drei  – „Jugend ohne Gott“ von Ödön von Horváth, „Woyzeck“ von Georg Büchner und „Ein Kind“ von Thomas Bernhard.

Ich hätte mir für den Anfang kein besseres Buch als „Jugend ohne Gott“ auswählen können. In einer Lesenacht gemeinsam mit einer Freundin habe ich das Buch in wenigen Stunden verschlungen – spannend, unterhaltend, zum Mitfiebern. Bis heute – nun schon eine ganze Weile, nachdem ich das Buch gelesen habe – schwärme ich von Zeit zu Zeit von der Geschichte. Sehr zu empfehlen sind zudem sowohl der alte Film (gesamt auf YouTube zu finden) als auch der neue, der vor nicht allzu langer Zeit im Kino gelaufen ist. Ich möchte nicht, dass „Jugend ohne Gott“ das einzige Werk bleibt, das ich von Ödön von Horváth gelesen habe – welche weiteren Geschichten könntest du mir empfehlen? Welche würde sich nach „Jugend ohne Gott“ gut eignen?


„Woyzeck“ mochte ich ebenfalls ganz gerne, Georg Büchners Werk war aber nicht unbedingt etwas, das mir nachhaltig im Gedächntis blieb. Das gesamte Buch war sehr dunkel und düster gefärbt. Das Schicksal von Franz Woyzeck hat mich ziemlich mitgenommen und bedrückt. Gefangen in den Ansprüchen an sich selbst und der Gesellschaft an ihn… Ziemlich spannend fand ich zudem den Hintergrund zu diesem Werk – dass „Woyzeck“ an tatsächliche Mordfälle zu Zeiten Büchners angelehnt ist. Das verlieh dem Ganzen gleich wieder einen noch gruseligeren Touch.


Ein Kind_Metapher „libriabella liest Klassiker #2“ weiterlesen

Ja, die mochte ich. Sehr sogar.

Schon im Beitrag „Blick zurück.“ stellte ich fest, dass es im ersten Halbjahr von 2017 nur sehr wenig absolut fantastische Bücher für mich gab. Lesetechnisch ging es die nächsten sechs Monate ähnlich weiter. Kaum Überraschungen – die meisten Bücher haben solide 4 Bücherbärlis erhalten. So richtig angetan haben es mir dann aber doch noch weitere drei Bücher.

Hier meine sechs Lieblinge im Überblick – so manch einer von euch wird drei davon ja schon kennen:

978-3-15-018612-1  9783462046755  7822  Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag  9783959670371_1  to all the boys I've loved before „Ja, die mochte ich. Sehr sogar.“ weiterlesen

Simon vs. the Homo Sapiens Agenda | Photo Shoot #2

Sometimes it seems like everyone knows who I am except me.

Simon vs. the Homo Sapiens Agenda, Becky Albertalli


Today I finished “Simon vs. the Homo Sapiens Agenda”. I liked it! It was a super funny, cute and real book. (And you if you have been reading my blog for a while – you might know that books I entitle as real are actually really good ones.) I ordered the book a while ago so I was pleasently surprised when I realised that I got one of the new editions with extra content – for example the first emails between Blue and Simon!

Because it has snowed a little over the weekend – here are some shots of the little photo shoot I did with “Simon vs.”. I really really enjoyed taking these – if you would like to see blogposts like that more often let me know!
I did one a little time ago – if you would like to check it out click here!

SimonVS_9 „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda | Photo Shoot #2“ weiterlesen

»Nehmen Sie sich einen Keks…«

Ich bin aktuell dabei, mich, meine Lesevorlieben und das Bloggen neu zu entdecken. Wenn ich mir so alte Beiträge (und damit meine ich jener aus meiner Anfangszeit) von mir durchlese – komplett ohne Mehrwert für euch Leser, irgendwie total sinnlos, dann werde ich nachdenklich. Ich wollte eigentlich anders sein, witziger und lockerer schreiben, nicht ganz so ernst. Ich hatte das damals auch echt drauf, bevor ich den Blog gestartet hatte. Aber genau in der Zeit, als ich endlich auch Ideen und Mut für Beiträge zusammengeklaubt hatte, die nicht mehr nur gebloggt um des Bloggens Willen waren, habe ich mich persönlich auch weiterentwickelt. Meinen schlechten Humor, der nur mich selbst zum Lachen bringt, habe ich natürlich trotzdem beibehalten…

Mit – und ich spreche hier nur von mir selbst – diesem gekünstelt witzigen, jugendlich-spritzigen Schreibstil kann ich mich nicht mehr identifizieren. Ich wollte lange Zeit genau so schreiben, jetzt eben nicht mehr. „»Nehmen Sie sich einen Keks…«“ weiterlesen