»Nehmen Sie sich einen Keks…«

Ich bin aktuell dabei, mich, meine Lesevorlieben und das Bloggen neu zu entdecken. Wenn ich mir so alte Beiträge (und damit meine ich jener aus meiner Anfangszeit) von mir durchlese – komplett ohne Mehrwert für euch Leser, irgendwie total sinnlos, dann werde ich nachdenklich. Ich wollte eigentlich anders sein, witziger und lockerer schreiben, nicht ganz so ernst. Ich hatte das damals auch echt drauf, bevor ich den Blog gestartet hatte. Aber genau in der Zeit, als ich endlich auch Ideen und Mut für Beiträge zusammengeklaubt hatte, die nicht mehr nur gebloggt um des Bloggens Willen waren, habe ich mich persönlich auch weiterentwickelt. Meinen schlechten Humor, der nur mich selbst zum Lachen bringt, habe ich natürlich trotzdem beibehalten…

Mit – und ich spreche hier nur von mir selbst – diesem gekünstelt witzigen, jugendlich-spritzigen Schreibstil kann ich mich nicht mehr identifizieren. Ich wollte lange Zeit genau so schreiben, jetzt eben nicht mehr. „»Nehmen Sie sich einen Keks…«“ weiterlesen

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Minirezensionen #1

FangirlFangirl von Rainbow Rowell

Nachdem dieses Buch sowohl in englischen als auch in deutschen Buchbloggerkreisen hoch angepriesen wurde und nach wie vor wird, habe ich eine Menge erwartet. Es ist ein Buch – nett für Zwischendurch. Mit Caths sozialen Ängsten wird ein ernsteres Thema angesprochen, dennoch konnte mich die Geschichte als Ganzes nicht überzeugen. Es passiert nicht viel, ich kam mir sanft berieselt vor, aber nicht wirklich unterhalten beziehungsweise gefesselt. „Minirezensionen #1“ weiterlesen

Somnia – I bring the night

Man kann vieles von mir behaupten, aber nicht, dass ich Gamerin bin. Trotzdem habe ich ohne zu zögern Ja gesagt, als Sina mich gefragt hat, ob ich ihr Spiel, „Somnia“, testspielen möchte. Warum? Weil ich schon im Vorfeld im Gefühl hatte, dass ich das Spiel mögen würde – recht hatte ich.

„Somnia“ steht seit heute hier auf ihrem Blog kostenlos zum Download bereit!

Worum geht es in „Somnia“?

Stell dir vor: Du wachst alleine in einer dir unbekannten Umgebung auf. Du weißt nicht, warum du hier bist, wie du heißt oder wer du überhaupt bist. Du machst dich auf der Suche nach Antworten und begegnest dabei verschiedenen Menschen … und anderen Kreaturen. „Somnia – I bring the night“ weiterlesen

HAPPY BLOGBÄRSDAY! {+Gewinnspiel}

*3. Versuch, meine Gefühle in Worte zu packen. Morgen ist es so weit. Es wird knapp.*

Superhero Anthony McCarten

Begonnen hat alles mit diesem Buch hier. Mit einer kleinen Buchkritik, die spätnachts in wenigen Minuten entstand. Sie hat mir Türen geöffnet, vor denen ich bereits lange stand, aber immer gezögert hatte, sie zu öffnen. Aber ich hab’s getan. Mit diesem Blog habe ich die große Tür zur Bücherwurm-Community aufgestoßen. Jetzt bin ich hier. EIN GANZES JAHR! (Nein, kein halbes – ein GANZES!)


Ich bin dir da draußen wahnsinnig dankbar! Würdest du meine Beiträge nicht lesen, würde ich nicht mit Verlagen und Autoren zusammenarbeiten können, was so ziemlich das schönste für einen Bücherwurm wie mich ist, daher sei dir gewiss – das größte DANKESCHÖN am heutigen Tag gebührt eindeutig DIR!

DANKE, dass du da bist! #booknerdpower ❤️


Und weil ein Geburtstag ohne Buchgeschenke nur halb so cool wäre, gibt’s Lesefutter zu gewinnen! 😉 „HAPPY BLOGBÄRSDAY! {+Gewinnspiel}“ weiterlesen

Blick zurück.

Während mein Herz vor Freude eine Runde fliegt, weil Matthias Schweighöfer gerade in mein Ohr trällert, betrachten meine Augen ein wenig enttäuscht meine Lesebilanz für das bisherige Jahr. Es geht mir nicht um die Anzahl der gelesenen Bücher – es geht mir mehr darum, dass ich feststellen muss, dass es erschreckend wenig  (für mich persönlich!) gute Bücher gab in diesem ersten Halbjahr.

Der Großteil meiner gelesenen Bücher war einfach mittelmäßig. Nicht herausragend aber auch nicht so schlecht, dass ich abgebrochen hätte. Es gab aber durchaus auch welche, die ich abgebrochen habe und es gab auch welche, die ich pausiert habe.


Meine Lichtblicke:

3 Bücher. 6 Monate. „Blick zurück.“ weiterlesen

Immer diese „Erwachsenenliteratur“…

Jugendbücher SIND richtige Bücher.

In den Köpfen mancher Leute hat sich aber das Klischee festgesetzt, dass das nur jene Bücher sind, die man unter Belletristik einordnen kann. Jugendbücher – das sind ja noch keine „echten“ Bücher. Diese wundervollen – Achtung: Ironie! – Menschen würden dir dann am liebsten einen historischen Schinken in die Hände drücken à la „Das ist was G’scheites!“. Lesen und lesen lassen – oder wie war das? Meistens kommen diese lachhaften Aussagen von Personen, die sich nur so a bissl mit Literatur auskennen und keine Ahnung haben, wieviele verschiedene Genres eigentlich auf einen warten würden, wenn man sich wahrhaftig die Mühe macht, diese auch zu entdecken! Und, ich wiederhole: Jugendbücher sind definitiv keine geringere Literatur als historische Romane. Ich habe es schlichtweg satt, dafür belächelt und nicht als Leserin komplett ernst genommen zu werden, wenn ich sage, dass ich hauptsächlich Jugendbücher lese. Und NEIN Herrgott noch mal, ich lese nicht solchen Kindergartenkram wie „Gregs Tagebuch“ – wobei das höchstwahrscheinlich viele annehmen.

Mein Hirn will mir als Krönung der ganzen Misere nun auch noch ständig einreden, doch mal was G’scheites zu lesen. Diese „Erwachsenenliteratur“ eben – Bücher, die man in der Abteilung der Jugendbücher nicht aufliegen sieht. Weil sie dort nicht hingehören.

Ich war lange Zeit gar nicht bereit dafür, mich überhaupt in die Nähe der Erwachsenenliteratur zu wagen. Metaphorisch als auch physisch gemeint. Denn – ob du mir glaubst oder nicht – ich war, was Altersbegrenzungen angeht, immer sehr sehr strikt. Ist das Buch ab 14, lese ich das Buch erst mit 14. Mittlerweile sehe ich das nicht mehr so streng wie früher (Ich erinnere mich zurück an Zeiten, in denen ich wie blind zur Kinderbuchabteilung gerannt bin, weil ich die anderen Bücher nicht sehen wollte. Völlig ausgeblendet wurden die Bücher ab 14 von mir als 12jährige. Und wenn sie noch so schöne Cover hatten, ich habe mich nicht mal getraut, den Klappentext zu lesen…) und wage daher mittlerweile ab und zu doch gerne einen Abstecher zur Belletristik. Auf zur Entdeckung neuer Genres!

Und was soll’s – ich kann dir ja mal zeigen, was mich aus diesem Bereich der Literatur anspricht und was ich folglich gerne lesen würde. Denn auch wenn ich mich nicht aktiv nach solchen Büchern umsehe – begegnen tun sie mir ja schließlich doch:


„Immer diese „Erwachsenenliteratur“…“ weiterlesen

Le Petit Prince

Ich spreche kein Französisch.

Kein Geheimnis, habe ich schon öfter erwähnt. Ich mochte Frankreich nie besonders – Französisch als Sprache selbst hatte mich übrigens auch nie besonders interessiert. Alles klingt wie ein Einheitsbrei – Streitgespräche sind von Liebesbekundungen durch die Sprachmelodie kaum unterscheidbar … bis dann „Nur ein Tag“ von Gayle Forman kam. Und so metaphorisch und bescheuert das auch klingen mag – es war wirklich so, als hätte dieses Buch einen Schalter in mir umgelegt. Es gibt die Zeit vor dem Buch und dann gibt es die Zeit nach dem Buch. Seither bin ich der Sprache einfach verfallen – und ja, ich warte auf den Tag, an dem ich mein Croissant unter dem Eiffelturm essen werde. (Und nur gaaanz eventuell ist dieses Vorhaben ein Punkt auf meiner Liste der Dinge, die ich einmal im Leben erlebt haben möchte.)

Worauf ich hinaus will? Ich bin sturköpfig und was Bücher angeht manchmal sehr speziell. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass ich „Der kleine Prinz“ auf Französisch lesen will. Und das werde ich. Aus diesem Grund liegt jetzt hier neben mir die Fremdsprachentextausgabe von Reclam.

Fazit nach Seite 1? „Le Petit Prince“ weiterlesen