{Rezension} Tasty – Das Original von einfach Tasty

Wenn man ein wenig in der Foodblogszene auf Instagram unterwegs ist, stößt man unweigerlich auf die diversen Accounts von Tasty. Super einfach – super lecker – so könnte das Motto von Tasty lauten. Ich habe schon unzählige Rezepte gebookmarkt – umso gelegener kam es mir, als ich beim Stöbern entdeckt habe, dass es ein Kochbuch geben wird, das die beliebtesten 80 Rezepte vereint!

Das Buch ist absolut ansprechend gestaltet – gar keine Frage! Stilvolle, appetitliche Foodfotografien, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen! Insgesamt werden in diesem Kochbuch 80 Rezepte vorgestellt. Diese sind in 9 Sektionen unterteilt: Party, Landküche, Süßes, Klassiker, Vegetarisch, Die Besten, Aus Aller Welt, Trendiges, Bälle & Ringe. Ideal also zum Durchblättern, wenn man noch nicht genau weiß, worauf man eigentlich Lust hat. Ich habe mir eine ganze Menge an Rezepten markiert, die ich alle noch ausprobieren möchte, weil die Umsetzung tatsächlich sehr machbar wirkt und auch relativ alltägliche Zutaten vorkommen. Zusätzlich findet man auf den letzten Seiten ein Rezeptregister!

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Mir ist durchaus bewusst, dass, gerade, weil die Rezepte so einfach und schnell gehen sollen, nicht überall auf die Herstellung von Grundteigen und -massen eingangen werden kann, schließlich sollen so viele Menschen wie möglich diese Gerichte nachkochen können. Ich finde es aber leider ein wenig bedenklich, dass in der Zutatenliste oftmals Fertigteigmischungen oder gar Fertigteige gelistet sind. Ich hätte mir erhofft, dass darauf hingewiesen worden wäre, dass Selbstgemachtes natürlich immer noch am gesündesten und besten ist – gerade, wenn man sich schon die Mühe macht, und selber am Herd steht – und diese daher nur als Alternative aufgezeigt worden wären.


Auch dieses Mal habe ich natürlich ein Rezept nachgekocht, um zu überprüfen, ob sich die Speise so (gut) zubereiten lässt, wie angegeben.
Schon beim Durchstöbern ist mir etwas aufgefallen: Im Gegensatz zu vielen anderen Kochbüchern findet man hier weder Infos zum Schwierigkeitsgrad, noch zu Zubereitungs- oder Garzeiten. Außerdem fällt auf, dass nicht zu allem Bilder vorhanden sind. Gerade durch die zahlreichen Kurzclips auf Instagram hätte ich eigentlich erwartet, dass zu jedem Rezept das passende Bild abgebildet sein würde, weil gerade bei einem Kochbuch das Visuelle für mich sehr wichtig ist, wenn die Zubereitungsart mal nicht so einfach ist.
An dieser Stelle habe ich bewusst kein Bild eingefügt – ich muss ehrlich gestehen, dass die One-Pot-Hühnchen-Pesto-Pasta nicht gerade extrem appetitlich aussah… Das war aber auch schon der einzige Kritikpunkt daran, denn geschmeckt hat’s mir und meinen Verkostern in jedem Fall!


Fazit:

Zusammengefasst lässt sich also sagen: Wer auf der Suche nach kreativen, einfach umsetzbaren Rezepten ist, die über den eigenen Tellerrand hinausgehen, der liegt hier goldrichtig! Gefehlt haben mir zu machen Rezepten Bilder, sowie zusammenfassende Zeitangaben, damit man einen groben Überblick hat, wie viel Zeit man denn ungefähr einplanen sollte. Mein nachgekochtes Gericht war, wie versprochen, einfach und äußerst lecker!

Ich ordne das Buch in die Kategorie Buchtipp ein und vergebe 3/5 Bücherbärlis!

3 Bücherbärlis

Weitere Infos zum Buch findest du hier!

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Südwest Verlag für das Rezensionsexemplar!

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{Rezension} Traumtänzerin von Alicia Zett

Worum geht’s?

Die 18jährige Charlie ist seit einer gefühlten Ewigkeit in ihre beste Freundin Mia verliebt. Ein typischer straight girl crush, denn Mia selbst hat schon lange ihren Traumtyp im Auge und schmachtet diesen auch dementsprechend aus der Ferne an – bei Charlie ist das nicht ganz so einfach… Sie hadert also sehr mit sich selbst und ihren Gefühlen, weiß gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht, vor allem dann, wenn Mia etwas zu ihr sagt, das sich auch auf eine ganz andere, nicht mehr nur freundschaftliche Art und Weise interpretieren ließe. Und bei all dem Gefühlstrubel ist da noch jemand anderes, der versucht, Charlies Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „{Rezension} Traumtänzerin von Alicia Zett“ weiterlesen

{Rezension} Band 01 Wee-City-Love-Reihe: Books’n’Scones

Emily ist mit Leib und Seele Besitzerin eines kleinen Cafés in Edinburgh, das sie passenderweise „Books’n’Scones“ getauft hat. Sie serviert ihren Gästen nämlich selbst gebackene Scones in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und bietet ihnen dazu auch noch eine Vielzahl an Büchern an. Als ihr Bruder sie kurzfristig dazu überredet am Speeddating, das in ihrem Café stattfindet, teilzunehmen, ist sie alles andere als begeistert. Dabei lernt sie jedoch Finn kennen, der ihr seitdem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Die beiden verstehen sich blendend, aber irgendetwas verheimlich er vor ihr – sie möchte unbedingt herausfinden, was es ist! Das Liebeschaos ist perfekt, als plötzlich ihr Exfreund vehementer denn je versucht, wieder in ihr Leben zu treten. Die Lage spitzt sich so weit zu, dass Emily fürchten muss, ihr Café zu verlieren. Und zwischen all dem Chaos muss sie sich die Frage stellen, wieviel sie bereit ist zu geben für die Liebe ihres Lebens.


Julia Zieschang hat es schon im ersten Band der Wee-City-Love-Reihe geschafft, den Flair Edinburghs und der schottischen Highlands zauberhaft schön einzufangen. Als Leser erkundet man gemeinsam mit Emily und Finn die Hauptstadt Schottlands – akute Fernwehgefahr! Julias Auge für’s Detail führt zu ausschweifenden, liebevollen Beschreibungen der Stadt und der Häuser – für mich persönlich manchmal a little too much, sowas liegt aber bekanntlich im Auge des Betrachters. Sie schafft es, so atmosphärisch zu schreiben, dass man sich bei der Lektüre oftmals selbst im „Books’n’Scones“ anwesend fühlt – den Geruch der frisch gebackenen Scones beinahe schon erschnuppern kann. „{Rezension} Band 01 Wee-City-Love-Reihe: Books’n’Scones“ weiterlesen

{Rezension} Kiss me in Paris von Catherine Rider

Passend zur klirrenden Kälte draußen – Frühling, wo bist du? – bin ich noch einmal ins vorweihnachtliche Paris abgetaucht. Dass das Buch in der Stadt der Liebe spielt, ist unschwer zu erkennen – aber worum geht es denn?

Eigentlich will Jean-Luc nur seine Ruhe haben und sich endlich diesem verflixten Fotoprojekt für die Uni widmen, als plötzlich Serena auftaucht. Die quirlige Amerikanerin mit den (total geschmacklosen) grell-orangen Turnschuhen bringt ihn ziemlich aus der Fassung mit ihrer vollgestopften Agenda. Ganz zufälligerweise wäre diese Sightseeingtour – selbstverständlich im High Speed Tempo – genau das, was er für sein Fotoprojekt brauchen könnte. Und so machen sich die beiden auf, um Paris zu erkunden auf den Spuren von Serenas Eltern, die vor fünfundzwanzig ihre Hochzeitsreise in der Stadt der Liebe verbracht hatten….

Kiss me in Paris_ „{Rezension} Kiss me in Paris von Catherine Rider“ weiterlesen

Neues Herzensbuch & Ein Blick in mein Bullet Journal

Wie ich aufs Bullet Journaling gekommen bin, weiß ich nicht mehr so genau. Ernsthaft damit auseinandergesetzt habe ich mich, nachdem ich „Save Me“ gelesen hatte – Ruby, eine der zwei Protagonisten, führt ja selbst eines und organisiert und strukturiert damit ihr ganzes Leben. Ich bin, gelinde gesagt, ein ziemlich chaotischer Mensch. Dass ich seit Schulbeginn immer konsequent meine Hausaufgaben aufschreibe, grenzt schon beinahe an ein Wunder – ich lebe eher frei dem Motto: Das Genie beherrscht das Chaos – du weißt schon… Dass das nicht ewig so weitergehen konnte, war von vorneherein klar.

In der Zeit, als ich das Bullet Journaling durch Stöbern im Internet entdeckt habe, war ich gerade auf der Suche nach einem neuen Hobby, in dem ich mich kreativ austoben könnte und das sich fernab von irgendwelchen technischen Geräten und dem Internet abspielt – sofern das möglich ist. Dass das Bullet Journaling sowohl das Kreative als auch das Strukturierte vereint, war natürlich das Tüpfelchen auf dem I, für mich kleine Chaotin. Einen Versuch wäre es jedenfalls wert, sagte ich mir. Es kam jedensfalls eins zum anderen und schließlich fand ich mich – dann doch wieder im Internet surfend – auf Pinterest wieder. Beim Stöbern wurde ich schier überwältigt durch diese große Bandbreite an möglichen Designs, Schriftarten und Übersichten – mir tat sich eine wahre Inspirationsgoldgrube auf, aber irgendwie war da nicht das dabei, was ich eigentlich benötigt hätte: eine kleine Starthilfe. Weil ich nun mal ungern etwas nur so a bisserl angehe, wollte ich eine professionelle Grundlage. Wie durch Zufall bin ich auf Jasmin Arensmeiers Buch gestoßen. Und was soll ich sagen? Ich bin schwer begeistert. „Neues Herzensbuch & Ein Blick in mein Bullet Journal“ weiterlesen

{Rezension} Save Me von Mona Kasten

Oxford. Rubys größter Traum ist es, eines Tages dort zu studieren – sie kämpft hart dafür, um dieses Ziel zu erreichen. Ihr oberstes Gebot: nicht auffallen. Als sie mitten in eine Szene tappt, die sie nicht hätte sehen dürfen, ist ihr Mauerblümchendasein schlagartig vorbei. James Beaufort, der einflussreichste und gutaussehendste Typ der Schule, weiß nun, dass es sie gibt. Mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln will er verhindern, dass sie diese eine Sache ausplaudert. Dabei kommen die beiden sich näher als beabsichtigt…


Ich habe eine Weile gebraucht, bis in ich die Geschichte hineingefunden habe. „Save Me“ beginnt ruhig, da wir anfangs erst in die Szenerie eingeführt werden und alle wichtigen Charaktere kennenlernen. Durch die zwei Perspektiven – sowohl Ruby als auch James kommen zu Wort – bekommt man einen guten Einblick in die Gedankenwelt beider Protagonisten. Zu Beginn beschränkt sich der Dialog zwischen ihnen hauptsächlich auf Streitgespräche – James verkörpert gänzlich das, was Ruby so sehr ablehnt. Gerade zu Beginn konnte ich mir absolut nicht vorstellen, dass sich die beiden jemals näherkommen würden.

In Rubys Leben spielt Ordnung, Geregeltheit und Kontrolle eine große Rolle – sie plant ihre Tage klar durch mit Hilfe eines Bullet Journals, das sie überall mit hin nimmt. Ihre Familie nimmt einen wichtigen Part in ihrem Leben ein – harmonische Familienszenen kommen hier nicht zu kurz. Es ist wirklich schön, endlich einmal von einer nicht absolut verkorksten Familie zu lesen, die nicht nur die Blutsverwandtschaft zusammenhält. Hier hilft jeder jedem – gemeinsames Kochen und Spieleabende sind keine Seltenheit im Hause Bell.

Im krassen Gegensatz dazu die hoch angesehene Familie Beaufort.  „{Rezension} Save Me von Mona Kasten“ weiterlesen

{Rezension} Überraschungskuchen von Èva Harlé

Seien wir mal ehrlich,  so gut wie jeder von uns – ich! – liebt Süßes und nascht herzlich gerne. Glücklicherweise habe ich das Backbuch „Überraschungskuchen“ von Èva Harlé entdeckt. Weil ich ab und zu doch ganz gerne den Backhandschuh schwinge, habe ich es mir näher angeschaut!

Allein beim Durchblättern des Backbuches fiel mir die Gestaltung schon sehr positiv ins Auge. Bei vielen Rezepten werden keine außergewöhnlichen und sündteuren Zutaten benötigt, sondern jene, die häufig in unseren Haushalten vorrätig sind. Neben einer guten und einfachen Erklärung, die das Nachbacken leicht macht, überzeugt das Backbuch auch damit, dass Portionsmenge, Vorbereitungs- und Garzeit sowie der Schwierigkeitsgrad und Kostenpunkt angegeben sind. Übrigens: Wer nicht gerne mit Lebensmittelfarbe arbeitet, würde hier nicht glücklich werden – viele der Rezepte würden ohne gar nicht funktionieren, weil der erwünschte Wow-Effekt nicht vorhanden wäre.

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Und so ist eine Rezeptseite gestaltet!

Ich habe mit meiner Schwester zwei Rezepte aus diesem Backbuch ausprobiert, um gleich mal zu testen, ob die Ausführung doch tatsächlich so einfach ist, wie angegeben!

Wir haben zum einen „Muffins mit Keksüberraschung“ nachgebacken und uns zum anderen an „Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern“ versucht! „{Rezension} Überraschungskuchen von Èva Harlé“ weiterlesen