Immer diese „Erwachsenenliteratur“…

Jugendbücher SIND richtige Bücher.

In den Köpfen mancher Leute hat sich aber das Klischee festgesetzt, dass das nur jene Bücher sind, die man unter Belletristik einordnen kann. Jugendbücher – das sind ja noch keine „echten“ Bücher. Diese wundervollen – Achtung: Ironie! – Menschen würden dir dann am liebsten einen historischen Schinken in die Hände drücken à la „Das ist was G’scheites!“. Lesen und lesen lassen – oder wie war das? Meistens kommen diese lachhaften Aussagen von Personen, die sich nur so a bissl mit Literatur auskennen und keine Ahnung haben, wieviele verschiedene Genres eigentlich auf einen warten würden, wenn man sich wahrhaftig die Mühe macht, diese auch zu entdecken! Und, ich wiederhole: Jugendbücher sind definitiv keine geringere Literatur als historische Romane. Ich habe es schlichtweg satt, dafür belächelt und nicht als Leserin komplett ernst genommen zu werden, wenn ich sage, dass ich hauptsächlich Jugendbücher lese. Und NEIN Herrgott noch mal, ich lese nicht solchen Kindergartenkram wie „Gregs Tagebuch“ – wobei das höchstwahrscheinlich viele annehmen.

Mein Hirn will mir als Krönung der ganzen Misere nun auch noch ständig einreden, doch mal was G’scheites zu lesen. Diese „Erwachsenenliteratur“ eben – Bücher, die man in der Abteilung der Jugendbücher nicht aufliegen sieht. Weil sie dort nicht hingehören.

Ich war lange Zeit gar nicht bereit dafür, mich überhaupt in die Nähe der Erwachsenenliteratur zu wagen. Metaphorisch als auch physisch gemeint. Denn – ob du mir glaubst oder nicht – ich war, was Altersbegrenzungen angeht, immer sehr sehr strikt. Ist das Buch ab 14, lese ich das Buch erst mit 14. Mittlerweile sehe ich das nicht mehr so streng wie früher (Ich erinnere mich zurück an Zeiten, in denen ich wie blind zur Kinderbuchabteilung gerannt bin, weil ich die anderen Bücher nicht sehen wollte. Völlig ausgeblendet wurden die Bücher ab 14 von mir als 12jährige. Und wenn sie noch so schöne Cover hatten, ich habe mich nicht mal getraut, den Klappentext zu lesen…) und wage daher mittlerweile ab und zu doch gerne einen Abstecher zur Belletristik. Auf zur Entdeckung neuer Genres!

Und was soll’s – ich kann dir ja mal zeigen, was mich aus diesem Bereich der Literatur anspricht und was ich folglich gerne lesen würde. Denn auch wenn ich mich nicht aktiv nach solchen Büchern umsehe – begegnen tun sie mir ja schließlich doch:


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Le Petit Prince

Ich spreche kein Französisch.

Kein Geheimnis, habe ich schon öfter erwähnt. Ich mochte Frankreich nie besonders – Französisch als Sprache selbst hatte mich übrigens auch nie besonders interessiert. Alles klingt wie ein Einheitsbrei – Streitgespräche sind von Liebesbekundungen durch die Sprachmelodie kaum unterscheidbar … bis dann „Nur ein Tag“ von Gayle Forman kam. Und so metaphorisch und bescheuert das auch klingen mag – es war wirklich so, als hätte dieses Buch einen Schalter in mir umgelegt. Es gibt die Zeit vor dem Buch und dann gibt es die Zeit nach dem Buch. Seither bin ich der Sprache einfach verfallen – und ja, ich warte auf den Tag, an dem ich mein Croissant unter dem Eiffelturm essen werde. (Und nur gaaanz eventuell ist dieses Vorhaben ein Punkt auf meiner Liste der Dinge, die ich einmal im Leben erlebt haben möchte.)

Worauf ich hinaus will? Ich bin sturköpfig und was Bücher angeht manchmal sehr speziell. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass ich „Der kleine Prinz“ auf Französisch lesen will. Und das werde ich. Aus diesem Grund liegt jetzt hier neben mir die Fremdsprachentextausgabe von Reclam.

Fazit nach Seite 1? „Le Petit Prince“ weiterlesen

{OFF TOPIC} Serienempfehlung

Ich liebe Serien. Ich bin ein wahrer Serienjunkie. Ernsthaft. Ich bin auch noch nach 13 Staffeln Grey’s Anatomy ein Riesenfan dieser Serie. Begonnen hat meine Obsession damals vor gut drei Jahren mit The Vampire Diaries – seither bin ich kaum zu halten… 😉

Und heute stelle ich dir eine meiner allerliebsten Serien vor. Jede Folge ist ein Wahnsinn. Bisher hat mir (beinahe) jede Folge Tränen in die Augen getrieben – dieser Serie geht mit ihrer Ehrlichkeit und Authenzität einfach unter die Haut!

Die Rede ist von: „{OFF TOPIC} Serienempfehlung“ weiterlesen

(K)EINE Leseliste

Vor ein paar Tagen habe ich dir erklärt, warum ich mittlerweile lieber zu Einzelbänden anstatt zu Reihen greife. Heute drehe ich den Spieß um und präsentiere dir jene Reihen, auf die ich mich schon sehr freue. Widersprüchlich? Vielleicht.

Beginnen wir mal mit den Reihenauftakten, die auf meinem SuB schlummern – immerhin sind das ganze 7 Stück! „(K)EINE Leseliste“ weiterlesen

Das Problem mit den Buchreihen | Fortsetzung folgt

Eigentlich liegt das Problem nicht an Reihen selbst – ich bin ein großer Fan davon, wenn ich die Entwicklung der Charaktere über einen längeren Zeitraum miterleben kann, wenn ich sie so lange begleite, dass sie sich schon beinahe wie Freunde anfühlen. Es gibt doch nichts Schöneres als diese unbändige Freude, wenn dieser eine liebgewonnene Mensch – auch wenn er „nur“ erdacht ist – ENDLICH sein Happy End findet!

Das Problem liegt an der Ausschlachtung vieler Reihen. „Das Problem mit den Buchreihen | Fortsetzung folgt“ weiterlesen

{erster Erfahrungsbericht} 37 Tage mit dem tolino shine 2 HD

Weil 37 eine so schöne Zahl ist, gibt’s genau heute, 37 Tage nachdem ich mein eBook zum Geburtstag bekommen habe, einen ersten Erfahrungsbericht!

Vor zwei Wochen noch hatte ich weder eine Schutzhülle, noch eine Schutzfolie – vom ersten gekauften eBook war ich überhaupt noch meilenweit entfernt. Heute kann ich dir stolz mein Baby im neuen Gewand präsentieren! „{erster Erfahrungsbericht} 37 Tage mit dem tolino shine 2 HD“ weiterlesen