Ein Interview mit Julia Zejn über das Zeichnen und ihre Graphic Novel „Drei Wege“

Julia Zejn ist freiberufliche Comiczeichnerin und Illustratorin aus Leipzig. Die Graphic Novel „Drei Wege“, ihr Debüt, erschien 2018. Drei Jahre später folgte mit „Andere Umstände“ ihre zweite Graphic Novel. In diesem Interview berichtet sie über ihr kreatives Schaffen und den Entstehungsprozess von „Drei Wege“. Am Ende verrät sie außerdem, welche Graphic Novel mensch unbedingt gelesen haben sollte!


Wie sind Sie denn eigentlich zum Comiczeichnen gekommen? Was bereitet Ihnen daran am meisten Freude?

Julia Zejn: Es ist wahrscheinlich die Standardantwort, aber ich habe als Kind schon viel gezeichnet, ohne dass mir bewusst war, warum. Später war das Zeichnen dann ein Mittel, um Ideen auszudrücken und Geschichten zu erzählen. Im Studium habe ich das zuerst in Form von Animationsfilmen umgesetzt und bin dann zum Comiczeichnen gewechselt.

Woher holen Sie sich die Inspiration für Ihre Zeichnungen?

Julia Zejn: Ich schaue sehr viele Filme und Serien und lese Comics und Romane. Und ich versuche, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, die Dinge zu beobachten und Situationen aufzuschnappen.

Gibt es Themen, die sich durch all Ihre Werke ziehen? Und andere, denen Sie sich in Zukunft noch gerne widmen würden?

Julia Zejn: Emanzipation in verschiedenen Bereichen, sei es als Frau, von der Familie, von der Schicht, in der man aufwächst, und von gesellschaftlichen Normen.

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